Die UWE-Befragung macht sichtbar, was Zahlen allein nicht zeigen
In der Stadt Geldern macht die Befragung “Umwelt, Wohlbefinden und Entwicklung" (UWE) sichtbar, was Kinder und Jugendliche selbst über Schule, Wohlbefinden und ihren Sozialraum berichten – und ergänzt damit amtliche Daten um eine wichtige Perspektive.
Denn kommunale Planung stützt sich häufig auf statistische Daten: Sozialstruktur, Armutsindikatoren, Bevölkerungsentwicklung oder schulische Kennzahlen. Diese Daten sind unverzichtbar, zeigen aber nicht immer, wie Kinder ihre Lebenswelt tatsächlich erleben, welche Ressourcen sie stärken und wo sie Unterstützung brauchen. Genau hier setzt UWE an.
In Geldern wurden die Ergebnisse genutzt, um Bedarfe in Schule und Sozialraum genauer zu verstehen und die Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe und Stadt zu stärken. Die Daten flossen direkt in die strategische Planung ein; der Kinder- und Jugendförderplan wurde unter dem Titel “zusammen. sicher. glücklich." neu gedacht.
Für Denis Erbozkurt-Beckers, Jugendhilfe- und Sozialplaner der Stadt Geldern, zeigt das Beispiel, welchen Unterschied eine datenbasierte und beteiligungsorientierte Planung machen kann:
Das Testimonial macht deutlich, worum es bei unserer Kampagne "Kein Platz für Zufall – Gemeinsam für mehr Bildungsgerechtigkeit vor Ort" geht: Bildungsgerechtigkeit entsteht dort, wo Kommunen Bedarfe sichtbar machen, Akteure zusammenbringen und Entscheidungen mit einem datenbasierten kommunalen Bildungsmanagement als zentralem Planungs- und Steuerungsinstrument auf eine belastbare Grundlage stellen.
“Kein Platz für Zufall" ist eine Kampagne des Fachnetzwerks für kommunales Bildungsmanagement. Sie zeigt von Mai bis November 2026 Praxisbeispiele aus Kommunen, die Bildungschancen gezielt verbessern.
Martin Franger
Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
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Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.